Samstag, 9. Juni 2012
Teekräuter sammeln oder anbauen
Donnerstag, 7. Juni 2012
Naturnahe Gärten als Biotop für Blindschleichen und andere Nützlinge
Mittwoch, 6. Juni 2012
Jiffy-Töpfe oder selbst gemachte Anzuchttöpfe?
Hollundersekt
Dienstag, 5. Juni 2012
Holunderblüten
Sonntag, 3. Juni 2012
Zucchini im Garten anbauen
Zucchini sind beim vierjährigen Wechselanbau nach John Seymour auf dem Beet für den gemischten Anbau zu pflanzen. Sie lieben Kompost, auch der noch nicht ganz verrottete Kompost aus Buchen- und Eichenlaub ist schon nach einem Jahr Reife für die Zucchini eine gute Mulchschicht. Die Aussaat der Gemüsekürbisse erfolgt bei uns bereits Ende März, dann bleiben die Torftöpfe mit den Jungpflanzen erst im Haus auf den Fensterbrettern, später nach dem Umpflanzen in Komposterde in größere Behälter stehen sie im Gewächshaus. Ab Mitte Mai kann man Zucchini auspflanzen ins Freiland. Bei der Anzucht starker Pflanzen ist mit einer Ernte ab Ende Mai zu rechnen. Ich verwende dabei schon ganz kleine Zucchini in der Küche, sie sind dann sehr zart und knackig und können ohne Putzreste ungeschält im Ganzen verwendet werden. Das Kernhaus ist noch nicht so weit entwickelt, dass man es entfernen muss. So verlängert sich auch die Erntezeit wesentlich. Da wir viele Pflanzen setzen, mindestens 30 Stück, können wir uns über eine große Ernte freuen, die auch für den Verbrauch im Winter eingefroren oder sauer eingelegt wird. Jungpflanzen werden gern von Schnecken heimgesucht, ein wirksamer Schutz sollte ausgebracht werden.
Dieses Jahr setzen wir die Sorte "Gold Rush" als buschig wachsende Zucchinipflanzen ein.
Dienstag, 29. Mai 2012
Selbstversorger Philosophie nach John Seymour
Oft kommen Gartenfreunde ins Gespräch über die verschiedenen Anschauungen, wie man Gemüse oder Blumen am besten anbaut und kultiviert. Noch häufiger gehen die Meinungen über die verschiedenen Methoden der Bodenbearbeitung und des Düngens auseinander. Ich arbeite nach den von John Seymour empfohlenen Methoden und Theorien. Er war ein britischer Gartenbauingenieur, der sich intensiv mit der Tiefbeetmethode und der Selbstversorgung beschäftigte und von 1914 bis 2004 lebte. Nach seiner Auffassung soll der Mensch im Einklang mit der Natur leben und so wenig wie möglich Dinge verbrauchen, die Müll verursachen oder Umweltverschmutzung. Dem Boden, in dem wir unsere Nahrung anbauen, wollte er möglichst alles wieder zufügen an Stoffen, die diesem entzogen wurden und noch mehr. Natürlich kann man das nicht so extrem in die Realität übernehmen, wenn man in eine solche Wegwerfgesellschaft eingebunden ist. Man unterliegt sozialen und wirtschaftlichen Zwängen mit der Familienstruktur. Trotzdem glaube ich daran, in vielen Dingen seinem Streben nachzueifern hat positive Effekte im Hinblick auf die Erziehung von Kindern, im Hinblick auf unsere Ressourcen-Nutzung und im Hinblick auf unsere Verantwortung gegenüber der nächsten Generationen.
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