Dienstag, 1. August 2017

Das neue Gehege für die Mangalitza wird bezogen

Die Mangalitza bezogen heute ihr neues Gehege und bekamen die Namen Holly und Ruby. Ruby genoss gleich den kühlenden Komfort im Tränkbecken, sie legte sich in voller Länge hinein. Einige Bilder zeigen die Herde der Vorbesitzerin, von der ich mit einem Mitarbeiter die Sauen abholte. Dieser Farbschlag nennt sich schwalbenbäuchige Mangalitza, weil der helle Bauch und die dunkle Decke dem Farbbild einer Schwalbe ähneln.

Montag, 31. Juli 2017

Mangalitza Wollschweine

Heute haben wir zwei Mangalitza Sauen geholt. Sie sind mit ihren 10 Monaten keine richtigen Ferkel mehr und waren ganz schön schwer ins Auto zu transportieren. So ein zappeliges Schweinchen muss von drei Personen getragen werden. Die Autobahnfahrt haben die beiden gut überstanden. Nach der fast vierstündigen Fahrt sind sie aber erst mal K.O.

Montag, 10. Juli 2017

Weitere Nachzucht von den Seidenhühnern

Die Seidenhühner haben viele Bruteier gelegt, die wir an Interessenten abgeben konnten oder selbst in den Brüter brachten. Eigentlich sollen sie nur 80 Eier jährlich legen und man kann nachlesen, dass sie zuverlässige Winterleger wären. Trotzdem haben wir weit mehr Eier abnehmen können als die Statistiken vorgeben. Die erste Nachzucht ist nun schon dabei zu befiedern und wir bekamen diese Woche nochmals 4 Küken aus eigenen Bruteiern. Eine Anfrage nach Bruteiern wurde nicht bezahlt, diese Eier liegen nun auch im Brutkasten. Da wir aber auch immer Nachfragen nach Hennen und Hähnen haben, ist das so in Ordnung. Die Goldbrakel haben wir nun auch erstmals aus eigenen Bruteiern nachgezogen. Die drei Küken erhöhen unseren Bestand nun auf 13 Tiere. Auf unseren Gemüsebeeten wächst alles sehr üppig, die Zucchini und der Zuckermais gedeihen prächtig. Seit einem Gewitterguss hat auch endlich der aufgebrachte Mist ordentlich Feuchtigkeit gespeichert und wir müssen nicht mehr gießen. Die Asia-Salate Mizuna red und green sowie Mibuna waren lange Zeit im Gewächshaus zu ernten. Zuletzt haben wir sie in Samen gehen lassen, das das Saatgut doch recht preisintensiv ist und wir den Bedarf für das nächste Jahr jetzt selbst decken können. Die Pilzzuchten im Keller erzeugen schon die dritte Erntewelle. Austernseitlinge und Waldchampignons sind im kühlen Keller gut aufgehoben. Es gibt keinen Schneckenfraß und das Wachstum ist regelmäßig in der feuchten Luft. Unser Deutscher Lachshahn ist eine Augenweide geworden.

Freitag, 30. Juni 2017

Meißner Widder

Nachdem wir auf dem Hof eine ganze Menge Heu eingefahren haben, kamen gestern endlich die lang ersehnten Jungkaninchen an. Es sind Meißner Widder, eine mittelgroße Rasse, die auf der roten Liste der GEH steht. Wir haben uns schwarze Tiere ausgewählt. Die Kleinen sind mit einem Übernachttransport zu uns gereist und haben die Reise gut überstanden. Das Transportunternehmen INT ist gut organisiert und nimmt viel Rücksicht auf die Tiere. So ist bei der letzten Hitzeperiode auch der Transport abgesagt worden und es gab eine Terminverschiebung. Jetzt waren wir natürlich alle zappelig und warteten auf die niedlichen Neuzugänge. In der Brutmaschine liegen die ersten Eier von unseren eigenen Goldbrakel und einige Eier von den Seidenhühnern. Auch ein Ei von unseren alten Enten ist dabei, es war das einzige befruchtete von den letzten Eiern, die ich von unserer alten Garde noch hatte. Als ich den Rest der Eier zum Einfrieren aufschlug, tat es mir leid, dass wir keine Nachzucht wieder aufgezogen hatten und so legte ich eben die etwas älteren, etwa zwei Wochen alten Eier noch in den Brüter. Drei Enten sind uns leider umgekommen, zwei waren spurlos verschwunden und eine fand ich im Gatter auf, sie war vom Fuchs gerissen worden. Wenn das Küken schlüpft, bekommt der alte Erpel wieder Gesellschaft. Von der Gruppe, die im letzten Jahr aufwuchs, wird der arme Kerl ausgeschlossen. Unserem Spatzenkind geht es übrigens prima.

Mittwoch, 21. Juni 2017

Die neuen Kinderzimmer

Das letzte Kinderzimmer streicht der Maler heute, dann sind die Zimmer beider Flure der Heimetage malerseitig fertig. Das Laminat wird weiter verlegt, es fehlen noch 2 Zimmer, dann schließen wir auch diesen Bauabschnitt ab. Mit der Möblierung der renovierten Zimmer sind wir schon ein ganzes Stück voran gekommen.

Freitag, 16. Juni 2017

Spatzenbaby aufziehen

Vor ein paar Tagen fand ich einen jungen Spatz vor unserer Haustür. Das Kleine fiel aus dem Nest unter dem Dach. Das Federkleid war schon vollständig ausgebildet und so hat das Spatzenkind gute Chancen zu überleben. Es frisst mittlerweile sehr gut und sperrt den Schnabel hungrig auf, wenn wir die Fliegen füttern, die wir im ganzen Haus jagen. Da Spatzen anfangs mit Insekten und Raupen von ihren Eltern gefüttert werden und erst später zum Körnerfressen übergehen, ist die Ernährung nicht ganz einfach. Unser Spatz hat noch weiche Schnabelränder und ist schätzungsweise 14 Tage alt. Die Nestlingszeit beträgt bei Spatzen nur 16 Tage. Danach fliegen die jungen Spatzen aus und werden weiter von den Eltern gefüttert. Auch seine Eltern wollten ihn beschützen, da aber die Katze bereits auf ihn aufmerksam wurde, konnte er nicht draußen bleiben. Die Katze jagte dann nach den Spatzeneltern. Ich hoffe, uns gelingt das Auswildern. Der muntere kleine Spatz wird uns noch einige Tage begleiten. Auf den Fotos ist auch das neue Rauchabzugsfenster im Treppenhaus zu sehen.