Freitag, 16. Juni 2017
Spatzenbaby aufziehen
Vor ein paar Tagen fand ich einen jungen Spatz vor unserer Haustür. Das Kleine fiel aus dem Nest unter dem Dach. Das Federkleid war schon vollständig ausgebildet und so hat das Spatzenkind gute Chancen zu überleben. Es frisst mittlerweile sehr gut und sperrt den Schnabel hungrig auf, wenn wir die Fliegen füttern, die wir im ganzen Haus jagen. Da Spatzen anfangs mit Insekten und Raupen von ihren Eltern gefüttert werden und erst später zum Körnerfressen übergehen, ist die Ernährung nicht ganz einfach. Unser Spatz hat noch weiche Schnabelränder und ist schätzungsweise 14 Tage alt. Die Nestlingszeit beträgt bei Spatzen nur 16 Tage. Danach fliegen die jungen Spatzen aus und werden weiter von den Eltern gefüttert. Auch seine Eltern wollten ihn beschützen, da aber die Katze bereits auf ihn aufmerksam wurde, konnte er nicht draußen bleiben. Die Katze jagte dann nach den Spatzeneltern. Ich hoffe, uns gelingt das Auswildern. Der muntere kleine Spatz wird uns noch einige Tage begleiten. Auf den Fotos ist auch das neue Rauchabzugsfenster im Treppenhaus zu sehen.


Montag, 5. Juni 2017
Küken von den Seidenhühnern
Die Seidenhühner aus unserer bunten Schar haben Nachwuchs bekommen. Gestern schlüpften die Kleinen, von den vier Küken überlebten drei. Bei einem Kleinen war der Dottersack nicht eingezogen.
Unsere Wachtelküken wachsen schnell heran, sie bekommen bereits Federn. Im Alter von 3 Wochen fliegen die Küken schon aus der Kiste und wenn sie 6 Wochen alt sind, legen sie Eier.


Sonntag, 4. Juni 2017
Araucana, Wachtelküken und Bienen
Vorgestern bekamen die blau-wild-farbenen Araucana ihren neuen Stall. Der Hahn Raptor auf dem Foto schaut sich sein kleines Reich an. Diese Rasse legt grüne Eier. Wir haben von den hübschen Araucana außerdem braune Hähne und Hennen und ein sogenanntes rotgesatteltes Hühnchen. Die Kinder lieben die kleinen zutraulichen Hennen. Der große braune Araucana-Hahn heißt Hulk. Er ist der stämmigste Geselle der letzten Brut und hat auffallend grüne Beine. Hulk zog mit seinen Hennen gestern um in einen Chicken Tractor.
Die Wachtelküken schlüpften am 1.Juni. Diesmal sind es nur 13. Wir haben von den Hennen, die die größten Eier legen, gebrütet und von der Farbe Tenebrosus.
In einer alten Bienenkiste fanden wir eine Überraschung. Ein Schwarm hat sich eingenistet. Der müsste nun aus der alten Hinterbehandlungsbox in eine der neuen Bienenbeuten auf Zandermaß umziehen. Diese Beuten haben wir als Bausatz gekauft und in hübschen Farben gestrichen. Mal schauen, ob es den Bienen in den bonbonrosa Kisten gefällt. Das Umsetzen der Bienen wird sicher aufregend. Ich geh das dann in den nächsten Tagen an, wenn ich genügend darüber gelesen habe. Heute habe ich die alte Kiste erst mal mit Folie abgedeckt, es regnet in Strömen.



Freitag, 2. Juni 2017
Die Tiere ziehen um auf den Bauernhof in Langenweißbach
Unsere Küken sind nun schon alle aufgewachsen und ziehen nach und nach um auf einen kleinen Bauernhof, der bald saniert werden soll. Die ersten eigenen Bruteier haben wir nun schon ausgebrütet und auch welche an andere Züchter abgegeben. Gestern schlüpften wieder 13 Wachteln, morgen werden Küken von Seidenhühnern in der Brutmaschine sitzen.
Die beiden Emdener Gänse Jonathan und Josephine genießen die große Wiese und den neuen Teich. Erste Eier waren nicht befruchtet, da die beiden nur ein flaches Wasserbecken hatten und dies für den Tretakt nicht ausreichte. Die nächsten Eier sollten dann neue Gösselchen bringen, unser Heilerziehungspfleger Herr Ungethüm hat einen größeren Teich für die Gänse ausgehoben.
Gestern zogen blaue Araucana in einen Holzstall um.
Die deutschen Lachshühner entwickelten sich prächtig. Allerdings bekamen sie durch die Innenstallhaltung während der Geflügelpestgefahr Probleme mit Federnpicken. Ich würde mich freuen, wenn jemand uns Tipps gegen das Federnpicken geben könnte. Auslauf haben die Hühner jetzt genug, seit die Außenhaltung wieder erlaubt ist.
Einige schöne Hähne sind noch abzugeben. Es gibt vom vorjährigen Brutergebnis einen 5 Monate alten weißen Seidenhahn und 4 hübsche Goldbrakelhähne, die etwa einen Monat älter sind.
Auf dem Bauernhof erzeugen wir mit Hilfe der behinderten Jugendlichen Obst und Gemüse ohne den Einsatz chemischer Mittel. Dazu kamen Wachteleier, Pilze und frische Kräuter ins Angebot, das zum Teil über die Marktschwärmerei in Schneeberg 



vertrieben wird. Eine interessante Idee für die Vermarktung regionaler Produkte.
Hier im Blog schreiben künftig auch meine Mitarbeiter über Neuigkeiten und Wissenswertes vom Hof. Wir möchten euch an unseren Abenteuern teilhaben lassen. Es ist aufregend, etwas aufzubauen und dabei mit den Kindern die unterschiedlichsten Erfahrungen zu sammeln. Danny ist begeistert beim Versorgen der Tiere dabei und sät und gießt gerne die Pflanzen auf den neu angelegten Beeten.
Mittwoch, 1. Juni 2016
Laufentenküken Kunstbrut
Nachdem wir in zwei Jahren keinen Erfolg mit der Naturbrut der Laufenten hatten, brüteten wir dieses Jahr erfolgreich Entenküken mit der Brutmaschine aus. Ich hatte angenommen, dass die Enteneier schlecht befruchtet sind, weil eben aus den Gelegen der brütenden Enten im vorigen Jahr nicht ein einziges Küken schlüpfte. Nun, das war etwas voreilig. Wie sich am 28. Tag der Kunstbrut herausstellte, lag es nicht an mangelnder Befruchtung, dass die Nachzucht bisher nicht erfolgreich war. Eigentlich hatte ich mit den 17 Enteneiern nur die Brutmaschine auffüllen wollen und rechnete im Höchstfall mit 4-5 Entchen, da bei den Wachteln das Schlupfergebnis ca ein Drittel der eingelegten Eier ausmachte. Es schlüpften 11 Entchen, wobei ich bei einem Schlupfhilfe leistete, dass sich übermäßig lange im Ei plagte und nicht weiterkam mit dem Aufpicken der Schale. Es sah anfangs nicht so aus, dass es überleben würde. Ich nahm mit der Pinzette vorsichtig die Eierschale zur Hälfte weg und dann streckte es sich doch noch und strampelte sich frei. Es ist das komplett schwarze Entchen, es entwickelt sich jetzt normal.
Die Entenküken bekamen Kükenstarter für Wassergeflügel und nach der zweiten Woche auch kleingehackte Haferflocken mit Brennnesseln und Löwenzahn. Jetzt sind sie fast 4 Wochen alt und wachsen unheimlich schnell. Sie bewohnen im Stall eine Voliere mit Wärmelampe und lieben es alles nass zu planschen. Kleine Schnecken und Regenwürmer werden gerne gefressen und dafür lassen sie sich auch anfassen und hochnehmen.
Die Wachteln sind nun schon erwachsen, mit ihrem Alter von mehr als 5 Wochen sind sie voll befiedert. Wir warten nun auf die ersten Eier und sind neugierig, wieviele Hähnchen und Hennen wir bei den 5 Tieren haben. Man kann nun den Kloakentest machen um das Geschlecht festzustellen, das wollen wir diese Woche noch angehen und dann die Tierchen auf zwei Ställe verteilen. Später bekommen sie eine Außenvoliere.
Montag, 25. April 2016
Wachtelküken Tenebrosus
Heute stelle ich Bilder von unserem ersten Brutergebnis mit dem Brutapparat ein, den sich Danny gewünscht hat. Die Wachtelküken sind pünktlich am 18. Tag geschlüpft. Heute morgen saßen schon zwei neben den Eierschalen, dann folgten weitere 4. Eingelegt haben wir 18 Eier. Eines der Kleinen ist ziemlich schwach, das halte ich gerade in meiner Hand, es hat sich mit dem Beinchen in dem Gitter des Brutapparates verfangen. Die anderen fressen und trinken bereits und kuscheln unter der Rotlichtlampe.
Die Kinder sind ziemlich aufgeregt über die süßen Küken, morgen bauen wir einen Stall für die Winzlinge.
Freitag, 15. April 2016
Viel Platz in der Küche
Die Küche ist fertig montiert, es fehlen noch die Armaturen, die Farbe an den Wänden und natürlich die Brandschutztüren, die aber heute in der Firma angeliefert wurden. Es geht gut voran, auch in der Heimetage ist bereits ein weiteres Zimmer malermäßig fertig. Das Laminat für die pflegeleichten Böden muss bestellt werden und jetzt steht auch die Planung der sanitären Anlagen im Heimbereich fest. Der Lagerbereich auf dem Spitzboden wurde heute schon teilweise mit Dielen versehen, damit dort die Bekleidung und anderes Bedarfsgut gut untergebracht werden können.
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