Sonntag, 7. Oktober 2012

Sakura brütet nun seit 30 Tagen

Die Laufente Sakura brütet nun schon seit 30 Tagen. Wir warten auf die Küken und suchen im Internet nach Informationen, wie lange eigentlich die Brutzeit dauern kann bei Naturbrut. Manche Foren geben an dieser Stelle recht unterschiedliche Aussagen ab, Laura ist schon ganz traurig, weil sich an keinem der Eier eine Veränderung zeigt, kein Riss in der schale, kein Loch vom Eizahn der Küken. Die Laufente hat in dem einzeln stehenden Schuppen ihre Ruhe, sie sitzt den ganzen Tag auf dem Nest während der Erpel Naruto draußen ruft. Er ist es nicht gewohnt, alleine zum Teich zu gehen. Im Nest liegen noch 5 Eier, wahrscheinlich haben wir unter dem Heu eines übersehen, sie werden immer gut zugedeckt, wenn die Ente aufsteht zum Fressen und Baden. Sakura wird mit Leckereien verwöhnt, sie hat spürbar abgenommen in den letzten Wochen. Nudeln und gekochte Kartoffeln mag sie sehr gern.
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Samstag, 6. Oktober 2012

Die Spannung steigt

Auch am 29. Tag sind die Küken noch nicht geschlüpft. Sakura sitzt auf den Eiern und deckt sie immer gut zu, wenn sie einmal Wasser trinken geht oder ihr Gefieder pflegt. Danny und ich haben vorsichtig nach dem Nest geschaut, Laura war bei einer Freundin zum Geburtstag eingeladen. Sie kam extra früher heim, weil wir dachten, die Küken schlüpfen nun endlich. Aber auch am Abend war noch kein Zeichen für ein Schlüpfen der Entenküken zu sehen. Unsere Ungeduld wächst, die Spannung steigt, wie viele Küken wohl ausgebrütet werden.
Freizeit und Natur

Freitag, 5. Oktober 2012

Der 28. Tag - Brutzeit bei den indischen Laufenten

Die Brutzeit der indischen Laufenten ist nun um, sie beträgt etwa 28 bis 30 Tage. Jeden Moment könnten die Küken schlüpfen und die Spannung steigt, ob überhaupt aus den Eiern Leben kommt. Die Elterntiere sind schon recht alt und im Laufe der Brutzeit hat Sakura, die Laufentenmama, von den 12 Eiern schon 8 aus dem Nest geworfen. Es sind nur noch vier Eier, die sie fauchend behütet. Niemand darf dem Nest zunahe kommen. Der Erpel Naruto wurde seit gestern von Nest und Entenmutter weggesperrt, Entenväter können recht aggressiv gegenüber ihrem Nachwuchs sein und bilden für frisch geschlüpfte Küken eine Gefahr. Sakura darf heute nur unter Aufsicht aus dem Stall, da im Garten auch viele fremde Katzen umherstreichen, sind die Küken nach dem Schlüpfen im Stall besser aufgehoben. Ein Auslauf steht für sie schon bereit, dieser Kaninchenstall hat ein großes Außengehege und bietet auch Schutz nach oben, von dort hätten Elstern und Krähen eine Chance, die Küken zu jagen. Heute werden wir öfters kontrollieren, ob der Schlupf einsetzt.
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Donnerstag, 4. Oktober 2012

Der 27. Bruttag

Heute am 27. Bruttag sind nur noch 5 Eier im Nest der Laufenten. Gespannt warten wir auf den Schlupf, oder auch auf erste Geräusche aus den Eiern. Das Starterfutter für die Küken ist geliefert worden und eine flache Badegelegenheit für die Kleinen ist auch schon da. Wir werden eine Ölwanne aus dem Autofachhandel in den ersten Tagen verwenden, weil die Bürzeldrüse bei den Laufentenküken in der Zeit nach dem Schlupf noch nicht ihre Funktion aufnimmt und sich der Flaum der Küken voll Wasser saugen könnte. Aus einer flachen Wanne können die Entenkinder leicht allein herauskommen. Laura meint, sie hat schon ein Klopfen
aus den Eiern gehört. Ab morgen könnten die Küken schlüpfen. Freizeit und Natur

Montag, 1. Oktober 2012

Nur noch 8 Eier im Nest

Wir wissen nicht, ob die Enten die Eier selbst reduzieren und einfach auffressen, aber es liegen nur noch 8 Eier im Nest. Weil Reste der Eierschalen in der Nähe des Nestes zu finden waren, nimmt Laura an, die Enten haben unbefruchtete Eier selbst aussortiert. Aber es ist auch nicht ausgeschlossen, dass ein Igel unter dem Entenstall wohnt. Beim Durchleuchten, dem Schieren, konnten wir bei etwa der Hälfte der Eier nichts erkennen. Die Schale ist sehr dunkel. Jetzt sind wir natürlich sehr gespannt, ob überhaupt Küken schlüpfen. Die Laufenten zeigen ein normales Brutverhalten, Sakura sitzt mit Ausnahme der Brutpausen seit 24 Tagen auf den Eiern und Naruto sieht man immer nur einsam im Garten. In etwa 4 Tagen ist es soweit, die Entenküken müssten schlüpfen.

Dienstag, 25. September 2012

Schieren und Verluste bei den Eiern der Laufenten

Das Schieren der Eier der Laufenten hatten wir schon einige Zeit vor, leider kam immer etwas dazwischen und solange Sakura akurat auf den Eiern saß und nichts vorfiel, machten wir uns auch keine Gedanken. Brüten kann nun mal die Ente am besten, jede Art der Kunstbrut ist nur ein Ersatz für den natürlichen Ablauf. Vor zwei Tagen lag dann ein Ei kaputt außerhalb des Nestes. Laura hat nicht gesehen, wie es dorthin kam. Zertreten und ohne Inhalt lag es im Stall. Ob da ein fremdes Tier der Grund ist, oder die Enten das Ei herauswarfen aus dem Nest, werden wir nicht erfahren. Laura fiel auf, dass eines der Eier sehr dunkel aussah und sie meinte, es riecht komisch. Sie holte einen Schuhkarton, schnitt ein Loch in den Boden des Kartons, stellte ihre Schreibtischlampe drunter und wir sahen uns erst einmal zwei Eier an. Zum Vergleich durchleuchteten wir auch ein frisches unbefruchtetes Hühnerei. Das dunkle Entenei gab keinerlei Geheimnis preis, undurchschaubar schwarz sah das Innere aus und das Ei roch wirklich stark faulig. Es wurde also aussortiert. Das Hühnerei konnte man schön durchleuchten, man sah ein Dotter und sonst nur klares Eiweiß zeichnete sich neben der Luftblase im Ei ab. Das zweite Entenei zeigte uns leider auch nicht eindeutig Leben. Man sah eine dunkle Veränderung des Dotters, was man wohl als entstehendes Küken deuten könnte. Dieses Ei legten wir ins Nest zurück. Ich habe etwas Angst, gleichzeitig alle Eier aus dem Nest zu holen, da der Stall keine Gelegenheit zum Schieren bietet, es ist dort zu hell, und das Haus ist ein Stück vom Stall entfernt. Wir holen also nach und nach die Eier ins Haus, wenn Sakura ihre tägliche Brutpause macht. So sieht sie nie ein leeres Nest und die Eier kommen mit Bleistift gekennzeichnet wieder zurück in den Entenstall. Jetzt sind es noch 10 Eier, lassen wir uns überraschen!

Donnerstag, 20. September 2012

Die Zusammenführung der Hunde

Die Zusammenführung der beiden Hunde war eine etwas langwierige Sache. Wir hatten Fitu, den kleinen einjährigen Terriermix aus Spanien, schon seit Januar. Er hatte sich sehr gut eingelebt, war schnell sauber, da er ja vorher in einer Pflegestelle vom Tierschutz lebte, und im Alltag eine Bereicherung bei unseren Spaziergängen in Wald und Flur. In den Sommerferien holten wir in Bayern dann Lauras Welpen ab. Sie kam mit einem Transport aus Ungarn. Dort hatte die Kleine in einem Tierheim im Käfig gelebt und die Kinder wollten sie unbedingt da heraus holen. Moncsicsi ist auch ein Mischling, sie wird eher klein bleiben und freut sich über die neue Umgebung mit kuscheligem Hundekörbchen und genug Platz zum Spielen. Mit ihren 4 Monaten war sie bereits kastriert und die Narbe schon abgeheilt am Bauch. Die Zusammenführung von Fitu und Moncsicsi brauchte einige Zeit, sie knurrte, er bellte, der Anfang war nicht gerade berauschend. Aber mit der Zeit haben beide ihre Freude aneinander gefunden, zwar sind sie noch nicht zusammen in einem Zimmer, aber sie können entspannt mit uns spazierengehen, nehmen Leckerli aus einer Hand und balgen sich halt immer wieder mal. Dies verläuft jetzt ohne Geknurre und Gebelle. Weil wir anfangs so enttäuscht über die Reaktionen der beiden waren, lasen wir viele Tipps im Internet durch und entschieden uns, es sanft und langsam anzugehen, die beiden Hunde zusammenzuführen. Wir schmiedeten einen Plan, den auch alle Kinder mittragen sollten. Michi trug immer eine Tüte mit Wurststückchen mit, Laura nahm Moncsicsi an die Leine und ich nahm Fitu angeleint mit. Danny sollte lieb mitlaufen und ruhig bleiben. Wir versuchten, ihnen nur positive Eindrücke zu vermitteln wenn wir unterwegs waren. Viel Bewegung und Ablenkung, viel Lob und Leckerli. Wenn beide ausreichend bewegt waren und etwas abgekämpft wirkten, liefen die Begegnungen immer häufiger stressfrei ab. Stets ruhig zu bleiben war gar nicht so einfach, immerhin gab Danny seine Einlagen und die Hunde waren voneinander nicht grad begeistert. Nach der dritten Woche sind sie nun beim Laufen ganz ohne Knurren und Bellen unterwegs, im Auto fuhren sie schon nach den ersten Tagen problemlos mit, wenn Michi die Wurststückchen parat hatte. Bis sie zusammen auf einem Sofa kuscheln, braucht es sicher noch ein wenig Zeit.