Mittwoch, 20. März 2013

Salatrauke, Schnittsalat und Kapuzinerkresse im Kasten anbauen

Salatrauke, Schnittsalat und Kapuzinerkresse eignen sich für den Anbau im Kasten oder sogar im Blumentopf. Die würzigen, knackigen Blätter dieser Pflanzen nutzt man für Salate oder als Brotbelag. Eine normale Blumenerde oder nahrhafter Kompost behagt den Pflanzen am besten, sie gedeihen prächtig und sind zeitig zu ernten wenn man sie zuerst im Zimmer aussät und später abhärtet und ins Freie bringt. Es sollte frostfreies Wetter sein wenn sie ab Mai hinausgestellt oder auch mit dem gesamten Topfballen ins Beet gesetzt werden. Am Fenster kann man bis dahin schon einiges an Blättern ernten, der Topf sollte aber nicht zu warm aufgestellt sein. Ein Flurfenster oder ein helles Kellerfenster sind gut geeignet. Die Blüten der Kapuzinerkresse kann man als Brotbelag oder Salatzugabe verwenden, sie schenken fröhliche Farben für dekorative Gerichte. Damit die Pflanzen immer weiter austreiben und wachsen, sollte nie zuviel auf einmal von ihnen abgeschnitten werden. Die Samenkapseln der Kapuzinerkresse kann man jung sauer einlegen und wie Kapern in Rezepten verwenden. Blattsalate verfeinert man mit einem selbstgemachten Kräuteröl oder mit Veilchenessig.

Dienstag, 5. März 2013

Natürliche Hilfe gegen Erschöpfung und Frühjahrsmüdigkeit

Gegen Erschöpfung und Frühjahrsmüdigkeit sind einige Kräuter gewachsen. Entschlackung und Entgiftung heißen die Zauberformeln für ein neues Lebensgefühl. Dabei muss man nicht sofort sein ganzes Leben umstellen, schon kleine Maßnahmen, die man regelmäßig ausführt, helfen zu neuer Energie. Mehr Bewegung hilft auf jeden Fall, den Kreislauf wieder in Schwung zu bekommen. Schon tägliche Spaziergänge versorgen den Körper besser mit Sauerstoff. Sport sollte langsam gesteigert werden, wenn man lange pausiert hat. Eine Kur mit Wildkräutern entschlackt und entgiftet. Brennnesseltee oder Löwenzahnsalat wirken blutreinigend. Brennnessel wird eine gute Wirkung gegen Erschöpfung nachgesagt, man kann sie für eine Gemüsekur anwenden, ähnlich Spinat sind die jungen Blätter ein leckeres Blattgemüse. Als Zugabe zu einer Frühlingssuppe schmecken sie sehr angenehm und reichern die Suppe mit Vitaminen und wertvollen Mineralstoffen an. Kieselsäure regt Haarwachstum an und sorgt für Gewebefestigkeit. Tägliche Vitaminaufnahme aus Obst und Gemüse kann man mit Nahrungsmittelergänzungen vervollkommnen.

Sonntag, 3. März 2013

Rettiche oder Radieschen gegen Husten und Infekte

Rettiche und Radieschen enthalten Senföle, die für ihre antibakterielle Wirkung bekannt sind. Zur Vorbeugung und auch zur Behandlung bei Erkältungen kann man mit Rettich pur oder einem Rettichsaft den Infekten ein Schnippchen schlagen. Für die Zubereitung des Rettichsaftes gibt man geriebenen Rettich in ein Schraubglas und rührt einige Löffel Honig darunter. Der sich bildende Saft wird abgegossen und teelöffelweise getrunken. Große Rettiche kann man auch etwas aushöhlen und den Honig hineinfüllen. Auf einer Schüssel aufrecht aufgestellt sammelt sich im Rettich der Rettichsaft. Wer die scharfen Gemüse selbst anbauen möchte, kann jetzt im Frühling auf schnellwachsende Sorten wie den Rettich Ostergruß zugreifen. Schon in 7 bis 8 Wochen sind die länglichen rosa Wurzeln erntereif. Auf dem Balkon sind Rettiche und Radies im Kübel oder Pflanzkasten anzubauen. Gegen Husten hilft auch Huflattichtee sehr gut.

Kerbel im Topf aussäen

Kerbel gehört zu Frühlingssuppen, zu gekochten Eiern, Omeletts oder zu Salaten. Das würzige Küchenkraut darf nicht verpflanzt werden, man sät es entweder ab März ins Freiland oder in Töpfen im Haus aus. Kerbel mag es nicht, wenn er zu nass steht, daher sollte unbedingt bei Töpfen auf einen guten Wasserabzug geachtet werden. Am hellen Küchenfenster wachsen die Kräuter besonders schnell, draußen im Freiland werden die Pflanzen größer. Für die Kerbelsuppe ist Kerbel unentbehrlich, er sollte niemals gekocht, sondern immer erst kurz vor dem Servieren den Speisen zugesetzt werden. Wer eine Kräuterspirale neu gestaltet, sät Kerbel oben auf die Spirale, wo ein eher trockener Boden zu finden ist und auch Oregano gut gedeiht.

Freitag, 1. März 2013

Frühlingszwiebeln, vitaminreich und knackig

Frühlingszwiebeln sollte man bereits im Sommer oder Frühherbst säen für eine zeitige Ernte. Wer dies vergessen hat oder auch wegen eines starken Schneckenbefalls zu hohe Verluste befürchtet und junge Zwiebeln nicht draußen überwintern mag, kann im Frühling zu einem Trick greifen. Die bündelweise angebotenen Frühlingszwiebeln aus dem Supermarkt, die häufig nur sehr dünn sind, kann man zu kräftigen Frühlingszwiebeln heranwachsen lassen. Man steckt sie in Töpfe mit Komposterde oder auch ins Frühbeet und kann beim Wachsen zuschauen. Wer diese Bündel von Frühlingszwiebeln als Sonderangebot bekommt, wird auch vom Preis überzeugt sein. Weitere Möglichkeiten, zeitiger Zwiebeln ernten zu können, sind die frühe Anzucht im Winter aus Samen oder Steckzwiebeln in Blumenkästen oder Saatschalen. Eine sehr nachhaltige Lösung, immer Zwiebeln oder Zwiebellauch ernten zu können, ist der Anbau von Etagenzwiebeln. Diese Zwiebeln bilden ständig Tochterzwiebeln aus, die zwar klein sind, aber doch wie ihr Laub laufend für die Küche geerntet werden können.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Schalotten kaufen im Sonderangebot

Häufig sieht man in den Sonderangeboten der Supermärkte Schalotten, die im Preis gesenkt wurden, weil sie nicht mehr ganz frisch sind und eher etwas welk wirken. Diese Schalotten kann man als Pflanzschalotten nutzen. Pflanzgut ist meist recht preisintensiv, ein Vergleich lohnt sich. Wenn man nicht gerade ganz bestimmte Sorten an Schalotten pflanzen möchte, greift man auf die günstigen Sonderangebote zurück. Aus den angewelkten Zwiebeln werden so bis zum Sommer viele knackige Tochterzwiebeln, deren Laub man auch für die Küche verwenden kann. Wenn man die Schalotten kauft während des Winters und sie nicht mehr gelagert werden können, setzt man sie inzwischen in Erdtöpfe und stellt diese kühl und hell auf. Ein Kellerfenster eignet sich dazu oder auch ein warmes Frühbeet. Diese vorbereiteten Pflanzen wachsen zügig weiter wenn man sie später ins Freiland setzt sobald der Boden schneefrei ist.

Johannisbeeren - Vermehrung aus Stecklingen

Johannisbeersträucher lassen sich wie Feigenbäume leicht aus Stecklingen vermehren. Dazu schneidet man im zeitigen Frühling einige Zweige des Vorjahres ab und stellt diese entweder in ein Wasserglas bis zur Bewurzelung oder steckt die Zweige etwa zu zwei Dritteln in die Erde im Freien und tritt den Boden um sie herum fest an. Wer ganz sicher gehen möchte, kann auch Absenker ziehen indem er einen Zweig des Strauches auf den Boden legt und ihn mit einem Stein beschwert, so dass der Kontakt mit dem Erdboden immer gegeben ist. Nach einigen Wochen bilden sich Wurzeln und man kann den neuen Strauch abtrennen.