Mittwoch, 27. Februar 2013
Herbsttragende Himbeeren
Herbsttragende Himbeeren bieten gegenüber den im Sommer tragenden Himbeeren den Vorteil, dass sie keinem Befall mit Maden des Himbeerkäfers ausgesetzt sind. Die Beeren sind immer ansehnlich und ohne Maden. Frisch vom Strauch genascht oder für köstliche Himbeerkuchen verwendet
schmecken die Beeren unnachahmlich aromatisch. Die Pflanzzeit für Himbeeren liegt im Frühling und im Herbst, eine gute Mulchschicht schützt die empfindlichen Wurzeln, die knapp unter der Bodenoberfläche breitläufig wachsen. Mit halb verrottetem Mist oder Kompost deckt man den Wurzelbereich ab und schützt den Boden vor Austrocknung. Bei herbsttragenden Himbeeren entfernt man nur alte Ruten, die verdorrt sind, eine umfangreiche Pflege erfordern sie nicht. Wer mag, kann die Ruten hochbinden, bei uns wachsen sie allerdings ohne Stützen und stehen auch nach Schnee und Sturm senkrecht. Sie sind aufgrund des etwas geringeren Längenwachstums gegenüber sommertragenden Himbeeren stabiler im Wuchs.
Dienstag, 26. Februar 2013
Stielmus unter Folie anbauen für eine frühe Ernte
Stielmus ist eine Brassica-Art, die für eine frühe Ernte von erstem Blattgemüse angebaut wird. Man nutzt sie ähnlich dem Spinat. Das Saatgut kann man über den Fachhandel, zum Beispiel bei Gärtner Pötschke, beziehen. Stielmus sät man im zeitigen Frühling sobald der Boden frei von Frost ist und in 14-tätigen Folgesaaten für eine dauerhafte Versorgung mit einem leckeren Blattgemüse. Es wird nur flach in den Boden und in Reihen von 20 Zentimeter Abstand gesät. Man schneidet das Gemüse nicht zu tief ab, da es mehrfach nachtreibt und neue Ernten bringt. Wenn das Kraut in Blüte geht, kann man es noch an die Kaninchen verfüttern. Ich bevorzuge es, nur frühe Saaten von Stielmus anzubauen, da der Mangold im Sommer große Erntemengen bringt und man diese kaum verarbeiten kann, wenn man sie nicht auch als Viehfutter nutzt. Unter einem Folienzelt oder in einem warmen Frühbeet kann Stielmus schon ab März geerntet werden.
Samstag, 23. Februar 2013
Mistbeet als Wachstumsbeschleuniger im Frühling
Ein Mistbeet dient als perfekter Wachstumsbeschleuniger im Frühling und Frühsommer. Die Verrottungswärme von frischem Mist nutzt man zur Bodenerwärmung für sehr frühe Saaten und Pflanzungen oder für besonders wärmeliebende Pflanzen wie ">Gurken und Tomaten. Man hebt schon im Herbst oder zeitig im Frühling eine Grube aus von etwa 40 cm Tiefe, die mit frischem Mist, am besten mit Pferdemist gefüllt wird. Wir verwenden auch Kaninchenmist, da dieser immer zur Verfügung steht. Dann tritt man den Mist fest, er soll festgestampft etwa 20-25 cm dick liegen. Über diese Mistschicht kommt Laub oder Stroh in dünner Schicht und darauf dann eine gute Pflanzerde, die mindestens zur Hälfte aus Kompost besteht. Auf einem solchen fruchtbaren Beet, das durch die Erwärmung sehr zur guten Entwicklung der Pflanzen beiträgt, kann man mehr als das Doppelte an Gemüse ernten als bei einem Anbau auf normalen Gartenbeeten. Noch besser wird die Wirkung genutzt, wenn man ein transportables Frühbeet oder einen Folientunnel über dieses Mistbeet baut. Ganz ohne zusätzliche Energie kann man damit die Ernte enorm verfrühen.
Freitag, 22. Februar 2013
Kräuteröl und Kräuteressig selbst herstellen - Geschenkidee zum Muttertag
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt aus den getrockneten Kräutern des vergangenen Jahres leckere Kräuteröle und Kräuteressig selber zu machen. Bald wächst der Salat im eigenen Frühbeet oder Gewächshaus heran und die Zutaten für würzige Salatdressings und für Grillgerichte werden für schmackhafte Kreationen aus der Küche sorgen. Die Rezepte für Öl und Essig zum Selbermachen sind kinderleicht und schnell zubereitet. Wer gerne Geschenke aus der Küche an Freunde weitergibt, findet mit Knoblauchessig, Knoblauchöl, Salbeiöl, Dillöl oder Himbeeressig die passenden Gaben. Da alle Zutaten nur kalt angesetzt werden und leicht abzumessen sind, ist die Idee selbstgemachten Essig oder Kräuteröl zu verschenken, auch ein guter Geschenktipp für Kinder, die anlässlich des Muttertages etwas Selbsthergestelltes verschenken möchten.

Mittwoch, 20. Februar 2013
Löwenzahn für Salat bleichen
Wer sich jetzt im Frühling einer Kräuterkur zur Entschlackung und Entgiftung unterziehen möchte oder einfach nur die leckeren Löwenzahnblätter für Salate nutzen will, kann die jungen Blätter des Löwenzahns verfrühen und bleichen. Man sucht eine Stelle im Garten, die mit den Pflanzen gut besetzt ist und stülpt entweder einen Eimer oder große Pflanztöpfe darüber. Schwarze Gefäße beschleunigen die Erwärmung des Bodens. Die jungen Austriebe vom Löwenzahn wirken mit ihren Bitterstoffen günstig auf den Stoffwechsel, sie kurbeln die Verdauung an und enthalten die wichtigen Vitamine C und D, die der Körper im Frühling dringend braucht. Kalium sorgt für die gute Entwässerung des Körpers und die Bitterstoffe regen Galle und Leber an. Wer den Löwenzahn nicht pur zu Salat verwenden möchte, kann ihn an andere Blattsalate mischen. Mit einem Veilchenessig oder mit einem Knoblauchessig rundet man die Salatkreationen ab.
Schalotten zeitig pflanzen
Schalotten sollten so früh wie möglich, sobald der Boden frostfrei ist, in die Erde gesetzt werden. Wer schon im Februar über die Möglichkeit verfügt, die roten oder weißen Steckschalotten unter einen Folienrahmen zu pflanzen, sollte dies unbedingt tun. Die frühe Ernte der herzhaften Schalotten, deren Lauch man auch schon vorher für Salate und Dips nutzen kann, bringt aromatischen und gesunden Genuss für Feinschmecker. Bei der Ernte von Lauch sollte man allerdings darauf achten, dass man der Pflanze nicht zuviel Blätter raubt, nur einzelne Lauchstängel werden von den Schalotten geschnitten. Die weißen Sorten haben bei uns meist mehr und dickere Teilzwiebeln wachsen lassen als die etwas feineren und schmaleren roten Sorten. Man steckt die Pflanzschalotten so tief in den Boden, dass sie mit Erde bedeckt sind. Das verhindert, dass sie von Tieren aus dem Boden gezogen werden und das Anwurzeln gestört wird. Häufig ziehen große Regenwürmer an den welken Spitzen der Steckzwiebeln oder Vögel zupfen die Schalotten aus.
Dienstag, 19. Februar 2013
Knoblauch pflanzen
Pflanzware von Knoblauch ist meist recht preisintensiv. Wer sich günstiger Knoblauch anpflanzen möchte, greift auf die Zehen aus dem Supermarkt zurück. Diese werden häufig in größeren Mengen angeboten, die man ohnehin bei normalem Verbrauch kaum aufessen kann. Ein Körbchen mit Knoblauchzehen kann daher neben den Küchenverbräuchen auch die Pflanzzwiebeln abdecken. Gesunde Zehen werden in normale Gartenerde ausgepflanzt und vertreiben nebenher die lästigen Wühlmäuse mit ihrem intensiven Geruch. Wer zeitig im Frühling Knoblauch pflanzt, kann sich über eine frühe Ernte freuen.
Rezepte zu Knoblauchessig und Knoblauchbutter finden Sie in den verlinkten Artikeln.
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