Freitag, 23. August 2013

Legebeginn bei Laufenten - die neuen Enten sind da

Wann beginnen junge Laufenten zu legen? Die Eier der Indischen Laufenten können in der Küche verwendet werden, sie unterscheiden sich nur wenig von den Hühnereiern, die üblicherweise zum Verzehr kommen. Wichtig ist für Enteneier, die zu Nahrungszwecken dienen, dass sie nicht in feuchter Umgebung längere Zeit liegen, etwa im Schlamm am Uferbereich des Badegewässers. Die Schale der Eier ist durchlässig für Keime. Frisch gelegte und trocken gelagerte
Eier sind als Nahrung unbedenklich, besonders, wenn die Eier beim Kochen und Backen erhitzt werden. Die neuen Laufenten sind etwa 12 Wochen alt und schon fast so groß wie ausgewachsene Tiere. Sie bekommen nun langsam das geschlechtertypische Federkleid, wobei wir abwarten, wie sich bei einem Pärchen die Färbung entwickelt, da wir das erste Mal dunkle Laufenten haben, deren Farbschlag die Kinder sehr begeisterte. Der Beginn der Legephase wird wahrscheinlich erst im nächsten Frühling eintreten, wenn die Temperaturen ein Zeichen für eine erfolgversprechende Brut setzen. Selten beginnen Laufenten noch in dem Jahr zu legen, in dem sie geschlüpft sind. Unsere Schneckenplage bekommt jedenfalls nun die richtige Maßnahme entgegengesetzt. Die Entchen haben einen großen Appetit. Unser altes Entenpärchen nimmt für die “Kleinen” eine wichtige Rolle ein, die Jungtiere laufen den alten Enten hinterher und rufen sie eindringlich, wenn diese sich weit entfernen. Sakura, die 14 Jahre alte Ente, hat leider ihre Legezeit beendet, sie legt keine Eier mehr. Die erfolglose Brut im vergangenen Jahr war ihr letzter Versuch. Die jungen Laufenten bekamen natürlich wieder Namen, die sich die Kinder ausgesucht haben: Sie heißen Shinichi, Ran, Kazuha und Heiji.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Rezept für Erdbeereis aus Walderdbeeren

Selbstgemachtes Eis mit Walderdbeeren übertrifft mit seinem Aroma alle Eissorten, die man kaufen kann. Das leckere Eis wird in der Eismaschine gerührt und ist in nur 20 Minuten fertig. Wer sich im Garten Walderdbeeren als Bodendecker anpflanzt, bekommt die süßen Früchtchen jedes Jahr aufs Neue zu ernten. Sie erfordern keine Pflege und wachsen auch unter Büschen und Bäumen. Im Wald kann man sie ebenfalls ernten, für das selbstgemachte Eis genügt bereits eine Handvoll der kleinen aromareichen Erdbeeren. Je mehr Früchte man zugibt, desto fruchtiger und kalorienärmer wird das Ergebnis. Auf etwa 400 Milliliter Sahne rechnet man 4 Esslöffel Staubzucker und ein bis zwei Hände voll Walderdbeeren
, die verlesen und gewaschen werden. Wer das Eis etwas weniger gehaltvoll zubereiten möchte, nimmt statt 400ml Sahne die Hälfte der Menge an Milch dazu. Die Erdbeeren setzt man mit dem Zucker an und rührt sie in einer Schüssel durch bis sich der Zucker löst. Vermischt mit der Sahne gibt man die Masse in die Eismaschine und lässt sie unter Rühren gefrieren. Mit Schlagsahne und einigen frischen Früchten serviert ist das Walderdbeereis ein Highlight an heißen Tagen. Weitere Rezepte für selbstgemachtes Eis finden Sie unter diesem Link.

Freitag, 12. Juli 2013

Einfache Rezepte mit Pfifferlingen

Echte Pfifferlinge, im Volksmund auch Eierschwammerl genannt, wachsen in größeren Gruppen im Moos und lohnen das Pilzesammeln mit einem herzhaften Genuss. Sie sind mit ihrer charakteristischen Form und der gelben Farbe kaum mit anderen Pilzen zu verwechseln. In der Küche bieten sie für einfache Rezepte eine schmackhafte Grundlage. Pfifferlinge putzen erfordert keine große Mühe, es wird lediglich der Schmutz am Stiel entfernt und dann mit möglichst wenig Wasser in einem Sieb die Pilzkörper abgespült. Sie sollten vor der Zubereitung auf einem Küchenkrepp abtropfen. Für gebratene Pfifferlinge mit Schalottenwürfeln gibt mir an etwas Butter in die heiße Pfanne und brät die grob zerkleinerten Pilze mit Pfeffer und Salz. Zum Schluss gibt man die Schalottenwürfel zu und erhitzt diese kurz mit den Pfifferlingen. Abgeschmeckt mit gehackter Petersilie bietet die Pfifferlingpfanne ein leckeres Essen zu frischem Brot oder als Beilage zu Fleischgerichten. Ein Omelett mit Pfifferlingen wird besonders gern zubereitet, wenn man nur wenige Pilze gefunden hat. Eine Handvoll Pfifferlinge bereichert das Omelett geschmacklich und verwandelt es in eine Delikatesse. Man rührt aus 6 Eiern, Salz, Pfeffer und 100 ml Milch eine Omelettmasse. In der Zwischenzeit braten die Pfifferlinge in einer Pfanne mit Butter bis sie leicht angebräunt sind. Über die heißen Pilze gibt man die Omelettmasse und lässt sie in der Pfanne stocken. Mit Petersilie serviert ist dies ein deftiges Mahl mit frischem Brot oder mit Bratkartoffeln

Mittwoch, 5. Juni 2013

Dauerregen bringt reiche Pilzernte

Der Dauerregen bringt derzeit eine reiche Pilzernte. Auf dem extrem nassen Waldboden, der überall von kleinen Rinnsalen überzogen ist und kein Wasser mehr aufnehmen kann, wachsen trotz der niedrigen Temperaturen feine Speisepilze. Flockenstielige Hexenröhrlinge zeigen riesige Pilzhüte und festes Fleisch auch bei dem nasskalten Wetter im Juni. Ein ganzer Korb dieser Pilzart ist die Ausbeute einer Stunde Spaziergang im Wald. Die Pilze müssen geputzt und in Stücke geschnitten aufgekocht werden, dann kann man sie in Butter mit Zwiebelwürfel braten oder als Vorrat einfrieren. Die blaue Färbung bei Verletzungen des Pilzhutes oder beim Anschneiden des Pilzes verunsichert viele Pilzsammler. Der flockenstielige Hexenröhrling ist allerdings ein sehr wertvoller Speisepilz, der mit seinem festen Fleisch und einem feinen Aroma in der Küche überzeugt. Die gute Resistenz gegen Fäulnis hat er nun auch bei diesem Extremwetter gezeigt, die Pilze sind ohne Madenbefall, ohne weiche Stellen und sehr gesund gewachsen. Wir haben gestern bereits einen 8-Liter-Topf für die Vorräte gekocht und nun schon wieder einen vollen Korb Pilze zu putzen.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Urlaub in der Uckermark

Ein Kurzurlaub in der Uckermark war für die Kinder und mich ein schönes Erlebnis. Natur pur und jede Menge Tierbeobachtungen standen auf dem Programm. Die langen Wanderungen am Ufer des Templiner Sees entlang boten viele schöne Eindrücke. Mit den Hunden und mit den Fahrrädern wurde die Zeit intensiv zur Bewegung genutzt. Etwa 10 Kilometer weit pro Tag erkundeten wir die Umgebung und genossen trotz Regenschauern die frische Luft am Seeufer. Die Infekte haben wir so perfekt auskuriert und uns wieder gut erholt. Täglich ausschlafen und eine Teekur aus Wildkräutern unterstützten den Erholungseffekt, wir sammelten auf unseren Wanderungen Schafgarbe, Brennnesselspitzen, Spitzwegerich, Himbeerblätter, Sauerampfer und Giersch. Suppen mit gehackten Wildkräutern sind sehr lecker, da lohnt sich das Ausprobieren. Eine Tütennudelsuppe mit einer Handvoll Sauerampfer, Giersch und Brennnessel aufzuwerten ist für die etwas unkomplizierte Campingküche eine perfekte Wahl :)

Samstag, 11. Mai 2013

Basilikum im Freiland pflanzen

Basilikum wächst sehr kräftig im Freiland. Wer keine Kräuter ausgesät hat, kann auch die Basilikumpflanzen aus der Kaufhalle ins Beet setzen, die dort zu kräftigen Büschen heranwachsen. Die Ernte über den ganzen Sommer bis in den Herbst bringt kontinuierlich frische Blätter für die Küche. Die Pflanzen sterben allerdings mit dem ersten Frost ab, sie sind nicht winterhart und müssen jedes Jahr neu ausgesät werden. Mit den verschiedenen Sorten an Basilikum kann man geschmacklich variieren und vielfältige Nuancen im Dressing für den Salat abschmecken. Von Schnecken werden sie selten befallen, auch bei einem starken Populationsdruck sind die Basilikumbüsche nie abgefressen worden. Basilikum passt perfekt zu frischen Tomaten oder in die Pastasoße zu Spaghetti und Makkaroni.

Samstag, 27. April 2013

Efeu als altbekanntes Hustenmittel

Weshalb Efeu so gut gegen die Symptome des Hustens wirkt, haben Forscher erst jetzt gründlich untersucht und auch nachweisen können. Schon Hippokrates wusste von der hustenstillenden Wirkung des Efeus, aber warum dieser gegen Husten eingesetzt werden kann, weiß man erst seit Forscher an der Universität Bonn nachgewiesen haben, dass das alfa-Hederin im Efeu-Extrakt auf einen Teil des Nervensystems einwirkt, der die Verflüssigung des Schleims in den Atemorganen vorantreibt. Deshalb kann man besser den Schleim abhusten und ohne die Symptome leichter atmen. Der Efeu-Extrakt, den wir immer nutzen, heißt Prospan. Das soll jetzt keine Werbung darstellen, nur der Hinweis sein auf eine wirksame natürliche Medizin, die erfahrungsgemäß bei Husten hilft, wie auch unsere Teesorten Huflattich, Spitzwegerich oder der altbewährte Fichtennadelsirup. Ein Artikel im Blog ersetzt nicht den Rat des Fachmannes, in dem Fall den eines Arztes.