Dienstag, 30. Oktober 2012

Auberginen als Zimmerpflanzen

Auberginen sind in vielen Sorten bekannt. Besonderes Saatgut für Pflanzen in exotischen Formen ist über das Internet leicht zu beziehen. Die Anzucht erfolgt ähnlich den Tomaten und Paprika. Am besten sät man die wärmeliebenden Arten in Torfquelltöpfchen aus und verpflanzt sie ohne den Ballen zu verletzen. In einer guten Komposterde gedeihen Auberginen udn setzen viele Früchte an. "Bambino" heißt eine Mini-Aubergine, die niedliche kleine Eierfrüchte trägt, die in ausgereiftem Zustand tiefviolett schimmern. Als Zierpflanze schafft diese buschförmig wachsende Aubergine es, Pflanzenliebhaber zu begeistern. Die lila Blüten finden viele Bewunderer und die samtigen Blätter setzen dekorative Akzente. Aber auch großfrüchtige Sorten der Eierfrüchte wachsen im Zimmer auf der Fensterbank. "White Eggs", eine weißfrüchtige Sorte, zeigt eigroße Auberginen, die auch in der Küche gern verwendet werden. Rosafarbene und violette Auberginen können Abwechslung im Küchenfahrplan bringen. Als dekorative Pflanze im Kübel oder in einem Blumenkasten auf dem Fensterstock sind Eierfrüchte eine ausgefallene Idee.
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Montag, 29. Oktober 2012

Pepperoni, Chili und Paprika überwintern

Häufig ist beim Einräumen der Pflanzen im Herbst die Paprika- oder Pepperonipflanze noch nicht abgeerntet, es sind Blüten, unreife und reife Früchte zur selben Zeit noch an den wärmeliebenden Exoten zu sehen. Paprika wachsen in ihren Ursprungsländern eigentlich einige Jahre und sind nur wegen der kalten Jahreszeit bei uns auf die Sommermonate als Hauptvegetationszeit beschränkt im Anbau. Man kann sie überwintern und mehrere Jahre kultivieren wenn man die Voraussetzungen eines hellen und warmen Standortes für die Paprika, Chili und Pepperoni erfüllen kann. Kübelpflanzen räumt man vor den kalten Nächten in ihr Winterquartier. Gewächshaus- und Freilandpflanzen sollten mit einem großzügig bemessenen Ballen in Kübel umgepflanzt werden. Mäßig feucht, bei Temperaturen von mindestens 18 Grad stehen die Sonnenanbeter am besten. Gute Komposterde und regelmäßige Düngung lassen das Wachstum und das Abreifen der Früchte
ohne Unterbrechung fortsetzen. Nach den letzten Frösten können die Pflanzen wieder ins Freiland geräumt oder direkt in den Boden gepflanzt werden. Im ungeheizten Gewächshaus ist dies ab April möglich. Die kontinuierliche Ernte der aromatischen Früchte ist für viele Rezepte vorteilhaft, zum Beipiel für Putengulasch mit Paprika. Werbung - Exotischer Garten - www.ExoGa.de

Sonntag, 28. Oktober 2012

Tomaten am Fenster ernten im Winter

Tomatenpflanzen lassen sich ganz leicht aus Samen ziehen. Man kann direkt für den Winteranbau einige Pflanzen vorbereiten oder man räumt Tomaten, die im Kübel wachsen, im Herbst von draußen an einen warmen Ort im Haus. Die Pflanzen benötigen eine gute Komposterde und bringen sicher Früchte, wenn die Temperaturen über 18 Grad liegen. Für kühlere Umgebungen wie Flurfenster oder Kellerfenster kann man auch eine kälteresistente Sorte auswählen. Diese bezieht man am besten über einen Verein, der sich für den Erhalt alter Gartensorten einsetzt, wie den VEN, oder man wendet sich an Gartenfreunde, die das Saatgut selbst erzeugen und die alten Sorten pflegen.
Kälteresistente Tomate "Sibiria"
Die Tomatensorte "Sibiria" kann schon ab 5 Grad Celsius fruchten, sie ist sehr kälteresistent und ertragssicher. Das ist schon im Freilandanbau von Nutzen und bedeutet Vorteile für den Anbau im Haus, Gewächshaus oder Frühbeet. Da "Sibiria" eine Buschtomate ist, wird sie nicht sehr hoch. Ihr genügen im Frühbeet etwa 40 bis 50 Zentimeter Höhe. Für den Anbau im Blumentopf ist sie sehr geeignet. Bei Buschtomatensorten spart man sich auch das lästige Ausgeizen der Nebentriebe. Wer die Tomatenpflanzen ab Dezember im Haus beerntet, kann sie auch ab Ende März, wenn man genug Frostschutz gegen Spätfröste zur Verfügung hat, ins Gewächshaus oder Frühbeet setzen. Das Umpflanzen mit einem gut durchwurzelten Ballen überstehen sie sehr gut.
Cocktailtomaten am Fenster ziehen
Cocktailtomaten lassen sich ebenfalls leicht am Fenster ziehen. Man sollte dazu aber die Wuchshöhe bedenken, die diese Pflanzen gerne ausnutzen. Natürlich kann man jede Stabtomate auch auf einer gewünschten Höhe stutzen. Wer im Herbst an seinen Freilandtomaten oder an den Gewächshauspflanzen keine Braunfäule hat, macht sich die Gewinnung der Jungpflanzen für den Anbau im Haus ganz einfach. Nebentriebe bewurzeln gerne im Wasserglas, man nutzt die besten Pflanzen für die Stecklingsgewinnung und spart viel Zeit gegenüber der Anzucht aus Samen.
Stecklinge von Tomaten für den Gewächshausanbau
Die am Fenster kultivierten Tomaten können ebenfalls zur Stecklingsgewinnung im Frühling herangezogen werden. Man hat sofort brauchbare Stecklinge, die sich innerhalb weniger Tage zu pflanzwürdigen Jungpflanzen entwickeln. Es genügt für diesen Zweck ein oder zwei Tomatenpflanzen zu überwintern und bringt neben der Kostenersparnis auch zum selbst gewählten Zeitpunkt pflanzfertige Jungpflanzen hervor. Die für die Stecklingsgewinnung genutzten Pflanzen setzt man ebenfalls ins Gewächshaus um, wenn im April die Temperaturen dies zulassen. Man kann auf diese Weise das ganze Jahr über Tomaten ernten und seinen Eigenbedarf decken. Natürlich bringen die höheren Mengen im Sommeranbau mehr Früchte hervor, aber für vitaminreiche Abwechslung auf dem Tisch können die Tomaten von der Fensterbank sorgen. Interessant ist diese Vermehrung der Tomaten auch für Kinder, sie können das selbst umsetzen. Schöne Naschfrüchte bietet die Sorte "Yellow Pearshaped", eine kleine gelbe Obsttomate mit fruchtigem Geschmack. The English Gardener

Samstag, 27. Oktober 2012

Gemüse im Kasten ziehen

Ein Blumenkasten mit Komposterde an einem hellen Fenster im Flur oder Keller aufgestellt kann in der kalten Jahreszeit für den Anbau von Gemüse genutzt werden. Dafür eignen sich viele Gemüsesorten. Neben Pflücksalaten, Radies, Mangold , Zwiebeln und Schnittkohl sind auch kleine Karottensorten ideal für den Anbau auf geringem Raum. Eine regelmäßige Versorgung mit Wasser genügt vollkommen, es muss nicht zusätzlich gedüngt werden, wenn die Komposterde mit Mist versetzt war. Die Temperaturen sollten nicht wesentlich unter 10 Grad fallen oder über 20 Grad liegen, eine durchschnittliche Temperatur von 15 bis 18 Grad ist gut geeignet für die schnell wachsenden Gemüse. Die vitaminreichen Zutaten für Suppen, Frischkost oder Salate bieten im Winter Abwechslung auf dem Tisch. Radies wirkt sich durch den Gehalt an Senfölen positiv aus bei Erkrankungen der Atemwege. Dabei kommen die zarten jungen Blätter der Radieschen gehackt als Zugabe zu Suppen und Eintöpfen ebenfalls zum Einsatz. Das frische Grün wertet Speisen auf. Wer den beliebten Schnittkohl, auch Stielmus genannt, aussät, kann schon bald ernten und sich auf mehrere nachwachsende Erntemengen freuen. Auch Mangold ist eine dankbare Pflanze, die über den ganzen Winter beerntet werden kann. Eine Mischkultur ist eine gute Idee für den Anbau im Kasten. An den Rand, der an das Fenster angrenzt, sät man eine Reihe Radies, dann folgt in der Mitte eine Reihe Stielmus und die hinterste Reihe kann Mangold abwechselnd mit Steckzwiebeln enthalten. Da der Magold erst nach und nach seinen Platz ausfüllen wird und das Lauch der Zwiebeln bis dahin hochgewachsen ist, gibt das eine sinnvolle Ergänzung. Sind die Radies nach einigen Wochen abgeerntet, sät man an deren Platz neue Radieschen nach, das kann sogar bei jeder Einzelernte sofort erfolgen. Kresse wächst ausgesprochen schnell und ist neben anderen Kräutern für einen Winteranbau sehr zu empfehlen. The English Gardener

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Kräuter für den Winter pflanzen

Ein kleiner Kräutergarten auf der Fensterbank ist für die kalte Jahreszeit eine gute Idee. Wer im Garten keinen Schnittlauch oder Petersilie zum Umpflanzen in Töpfe hat, kann sich mit fertig gekauften Kräutertöpfen aus dem Supermarkt helfen. Im hellen temperierten Keller oder Hausflur lassen sich am Fenster auch Blumenkästen aufstellen für einen Kräutermix. In gute Komposterde setzt man Schnittlauch, Petersilie, Salbei, Oregano und Pfefferminze nebeneinander. Für besonders scharfe Blätter kann man Kresse, Senf, wilde Rauke oder Kapuzinerkresse in den Kasten säen. Diese wachsen sehr schnell und bieten immer frische Kräuter für Salate und für das Butterbrot. Pflanzen aus dem Garten darf man nicht zu spät ins Haus holen, sie sind sonst schon abgestorben durch den ersten Frost und es dauert eine Weile, bis man wieder von ihnen ernten kann. Im Winter bieten die reichen Aromen für eine fantasievolle Küche viel Spielraum. Thymian, Salbei, Pfefferminze und Zitronenmelisse verwendet man auch als Heiltees bei Erkältungen und Infekten. Zwiebellauch kann man von solchen kleinen Kräutergärten aus dem Blumenkasten monatelang ernten. An Salaten und zu Kartoffelgerichten ist das frische Lauch ein Genuss. Steht der Kasten frostfrei und hell bei etwa 10 bis 15 Grad Celsius, wachsen die Kräuter problemlos weiter. Es darf allerdings nicht zu viel gegossen werden, die Erde soll feucht, aber niemals nass sein.
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Dienstag, 23. Oktober 2012

Die besten Mittel gegen Wühlmäuse, Schurmäuse oder Feldmäuse

Jetzt ist Pflanzzeit für Gehölze: Obstbäume, Rhabarber und Beerensträucher werden im Oktober und November im Garten gepflanzt. Häufig hat man dann durch Wühlmäuse Schaden an den Wurzeln zu befürchten, es lohnt sich auf jeden Fall, vorbeugend etwas gegen die gefräßigen Nager zu unternehmen. Dabei mag ich persönlich die Gaspatronen oder Fallen für Wühlmäuse gar nicht. Natürliche Mittel haben meist bessere Wirksamkeit gegenüber den unliebsamen Tieren. Ganz unblutig hält man Nager von Wurzeln fern, wenn man ein Drahtgeflecht um die Wurzeln mit eingräbt, das eng genug ist, dass die Mäuse nicht durchkriechen oder man legt ausgekämmtes Hundehaar an den Wurzeln in die Erde. Dies schützt allerdings nur, solange es nach Hund riecht und müsste regelmäßig in Stammnähe erneuert werden. Eine weitere sehr zuverlässige Methode ist die Haltung einer Katze. Die flinken Jäger halten Nager fern. Sie bieten eine unabhängige und flexible Mäusebekämpfung, man muss sich um diese Probleme nicht mehr kümmern. Katzen spüren die Nager auf und stellen ihnen nach. So ist einer Ausbreitung der Wühlmäuse im Garten ein Riegel vorgeschoben. Zuwanderungen von Mäusen wird es in einem Katzengarten mehr nicht geben.
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Sonntag, 21. Oktober 2012

Hallimasch sorgen im Oktober für gefüllte Körbe

Der Wald bietet im Oktober eine reiche Palette an Speisepilzen, die in der Küche vielseitig verwendet werden. Hallimasch bringen Massenernten an einzelnen Holzstümpfen, sie sind besonders in jungem Zustand, wenn der Hut noch nicht voll aufgeschirmt ist, eine Delikatesse. Das Myzel dieser Pilze kann mehr als die Fläche eines Fußballfeldes bedecken. Entlang von Baumwurzeln und auf alten Baumstümpfen wachsen die Hallimasch am liebsten. Wer Glück hat, findet das Phänomen eines bis in 2 Meter Höhe mit Hallimasch bewachsenen Baumstammes, eine reiche Ernte für Pilzsammler. Das Putzen der Hallimasch beschränkt sich auf das Entfernen holziger älterer Stielteile und Fraßstellen. Der Hut wird etwas von den Schuppen befreit durch ein sanftes Abschaben mit dem Putzmesser. Gründliches Waschen genügt für die Vorbereitung der Pilze, sie sind dann fertig zum Verarbeiten. Das Abkochen der Hallimaschstücke und das Abgießen des Kochwassers macht sie bekömmlich. Sie werden nicht sofort gebraten und müssen kurz abgekocht werden. Mit Butter und Salz, Pfeffer und wenig Kümmel gebraten sind Hallimasch sehr schmackhaft, am besten schmecken sie mit gehackter Petersilie verfeinert. Kleine junge Hallimasch kann man im Ganzen verarbeiten, sie haben mehr Biss und Aroma als Champignons und sind deshalb beliebte Speisepilze. In Pilzmischgerichten verwendet man sie ebenfalls gern. Von älteren Hallimasch sind nur die Hüte zart genug für Speisezwecke, die Stiele werden mit der Zeit zu holzig und zäh. Für das Abwaschen der dunklen Schuppen auf den Pilzhüten ist ein Abtropfsieb sehr nützlich, die Hallimasch spült man in einem solchen Sieb leicht und gründlich ab.
Freizeit und Natur